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Projekt E2: Wachstum, Lebenstafeln und Energiehaushalt

Titel Modellierung des Wachstums, der Lebenstafeln und der Ressourcenaufteilung: Identifizierung von Schlüsselmerkmalen, die zum Gigantismus beitragen.
Leiter PD Dr. Eva Maria Griebeler, Dr. Martin Sander
Mitarbeiter/in Katja Waskow, MSc, Dr. Jan Werner
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Mortalitäts- und Fekunditätsraten von Organismen sind alters- und Körpergrößen abhängig. Sie spiegeln verschiedene Merkmale ihrer Lebenszyklen wider (z.B. Alter der Geschlechtsreife, Lebensdauer), bestimmen die Demographie (z.B. Wachstumsrate, Generationsdauer) und Alterstruktur von Populationen. Da die Energieaufnahme eines Organismus limitiert ist, hängen einerseits die Fekundität und das Größenwachstum voneinander ab. Andererseits sind die Mortalität und die Energie zur Lebenserhaltung von der Größe eines Organismus abhängig. Im diesem Projekt werden wir Mortalitäts- und Fekunditätsraten für Sauropoden etablieren. Dazu werden wir verschiedene Modellierungen einsetzen, von denen eine auf der aktuell stark diskutierten metabolic theory of ecology (MTE) basiert. Weiterhin werden wir ein einfaches Modell für ihre Aufteilung der Ressourcen auf Lebenserhaltung, Wachstum und Reproduktion erstellen. Mit Hilfe dieser Modelle werden wir verschiedene aktuelle Hypothesen zu ihrem Lebenszyklus hinsichtlich ihrer Reproduktionsbiologie, Mortalität und Körpergrößenwachstum testen. Literaturdaten zu Mortalitätsund Fekunditätsraten rezenter Taxa (Vögel, Krokodile, Schildkröten und Säugetiere) dienen der Validierung unserer Modelle und sind Grundlage einer Extrapolation der Ergebnisse auf Sauropoden. Da nur vergleichsweise wenige Wachstumskurven zu Sauropoden vorliegen, werden im Rahmen des Projektes weitere Daten zur Knochenhistologie erhoben. Unser Projekt wird zur MTE Diskussion einen wesentlichen Beitrag leisten, da wir eine größere Anzahl Taxa analysieren werden als die MTE.

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