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Projekt A3: Knochengeochemie

Titel Die Ableitung von Dinosaurier-Wachstumsraten aus saisonbedingten Veränderungen der Sauerstoff-Isotopie im Knochen und der klimatische Einfluss auf Dinosaurier-Wachstum und Paläobiologie.
Leiter  Dr. Thomas Tütken
Mitarbeiter/in  
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Das Wissen darüber, wie und wie schnell die sauropoden Dinosaurier zu ihrer riesigen Größe wuchsen, ist grundlegend für unser Verständnis ihrer Thermophysiologie, Reproduktion und Evolution. Biogene Phosphate in Knochen und Zähnen können ein primäres Signal der Sauerstoffisotopie im Apatit erhalten. Entlang der Wuchsachse gemessen, kann die Isotopie so Zeitserien der jährlichen klimatischen Veränderungen und der Nahrungsaufnahme bewahren, wie es von anderen anwachsenden skelettartigen Phasen wie Korallen oder Holz bekannt ist. Die Sauerstoff-Isotopie des Apatits im Sauropodenknochen wird auch als ein Paläoklima-Proxy genutzt und ihr jährlicher Zyklus wird zur Bestimmung des Individualalters eingesetzt, was wiederum die Berechnung der Wachstumsrate der Dinosaurier erlaubt. Hochaufgelöste Profile der Sauerstoffs-Isotopie werden an Sauropodenknochen verschiedener Gattungen gemessen, die im gleichen Lebensraum aber auch unter unterschiedlichen Klimaten lebten.

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