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Projekt E2: Hierarchischer Knochenaufbau

Titel Der hierarchische Knochenaufbau von Sauropodomorpha als Schlüssel zu außergewöhnlicher Körpergröße: Einblicke aus der Materialwissenschaft
Leiter Prof. Dr.-Ing. Anke Rita Pyzalla, Prof. Dr. P. Martin Sander
Mitarbeiter/in Maïtena Dumont
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Sauropoden waren die schwersten Landlebewesen der Erde. Ihre hohe Masse resultierte in einer starken mechanischen Belastung der Knochen, die eine Adaption entweder durch sehr große Knochenquerschnitte oder eine Adaption der Mikrostruktur der Knochen an die hohen Belastungen erforderte. Innerhalb des vorgeschlagenen Forschungsprojektes soll die Hypothese getestet werden, dass die Sauropodenknochen eine besondere hierarchische Struktur besaßen. Hierzu wird die Mikrostruktur der Knochen von Sauropoden und Prosauropoden mit werkstoff-wissenschaftlicher Untersuchungsmethoden charakterisiert und mit der Mikrostruktur der Knochen rezenter Tiere verglichen. Die werkstoffwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden beinhalten sowohl mikroskopische Verfahren als auch moderne Verfahren wie die Diffraktion, Streuung und Tomographie mit Synchrotron-Röntgenstrahlung. Weiterhin wird die Mikrostruktur der Knochen von Zwerg-Sauropoden mit der Mikrostruktur der Knochen normal großer, d.h. viele Tonnen schwerer Sauropoden verglichen, um den Einfluss des Gigantismus auf die Knochenstruktur zu bestimmen. Getestet wird die Hypothese, dass eine einzigartige Knochenstruktur der Sauropoden den Gignatismus ermöglichte.

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