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Projekt E5: Funktion des Gürtelskelettes

Titel Funktionsmorphologie des Gürtelskeletts der Sauropodomorpha und selektive Vor- und Nachteile von Änderungen der Dimensionen
Leiter Prof. Dr. phil.nat. Dr. h.c. H. Preuschoft
Mitarbeiter/in Prof. Dr.-Ing. Ulrich Witzel, PD Dr. Claudia Distler, Bianca Hohn
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Während des ersten Bewilligungszeitraumes (Projekt C3) haben wir allgemeine Prinzipien der Körperform von Tetrapoden analysiert und die Biomechanik der Schultergürtel von Reptilien und Vögeln mit der von Säugetieren verglichen. Angesichts der Unterschiede stellt sich die Frage, ob die biomechanischen Gegebenheiten bei den Sauropoden denjenigen bei heutigen Reptilien und Vögeln oder denen bei Säugetieren ähnlich waren. In Abwesenheit von aussagekräftigen fossilen Dokumenten analysieren wir die mechanischen Details der Schulterkonstruktionen mittels FEM und prüfen die Vor- und Nachteile jeder Variante quantitativ. Die meisten Methoden, die wir für die Analyse der Schulter einsetzen, können auch auf den Beckengürtel angewendet werden.

Aus diesem Grund würden wir gerne die Analyse auf das Becken der Sauropoden ausdehnen, können das aber wegen der Ablehung dieses Antragsteils nicht realisieren. Wir erwarten Wechselwirkungen zwischen den mechanischen Prinzipien, die an Vorder- und Hinterbeinen realisiert sind und damit weitere Aufschlüsse über die Lokomotion dieser riesigen Tiere. Schließlich soll untersucht werden, ob die mechanische Struktur des Schulter- und Beckengürtels eine unbegrenzte Vergrößerung erlaubt, oder in welcher Weise Limitierungen der Körpergröße überwunden werden können. Die selektiven Vor- und Nachteile von zunehmenden Dimensionen sollen quantitativ bestimmt werden.

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